Standortwechsel

Ein Wechsel seines Standorts ermöglicht manchmal eine ganz neue Sicht der Dinge…

iPEK Hirschegg Kleinwalsertal

…und ist auch oft einfach notwendig: Nachdem zur Ulaubszeit immer mal wieder Kollegen vertreten werden müssen, sind Linus und Marie zur Zeit für iPEK im „Auslandseinsatz“ – Sie unterstützen die Kollegen der Kabeltrommel-Abteilung in Hirschegg.

An diesem Standort im Kleinwalsertal (Österreich) werden die Kabeltrommeln und Steuergeräte unserer Anlagen gebaut. Aufgrund dieser stark elektroniklastigen Geräte bildet iPEK in Hirschegg auch Elektroniker aus. Außerdem befindet sich dort seit jeher die Zerspanungsabteilung, in der auch unsere Metalltechniker ihre Ausbildung durchlaufen.

Also rein in’s Elektro-Auto, und ab über die B19 an Oberstdorf vorbei, ins schöne Kleinwalsertal! (Akku laden während der Arbeit nicht vergessen ;-))

Die erste Aufgabe, die den beiden dort übertragen wurde, war die Montage der RAX300 Kabeltrommel.

Nach einigen Tagen gründlicher Einweisung durch die Profis aus der Kabeltrommel-Abteilung lief die Produktion der RAX300 bereits „wie geschmiert“. Inzwischen sind die beiden auch hier eine echte Unterstützung der Produktion.

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Danke für euer Engagement, Linus und Marie!

Mein Praktikum

Praktikum Mechatronik iPEK Sulzberg Allgäu

Mein Name ist Marc, und ich werde nächstes Jahr die Mittelschule mit der Mittleren Reife abschließen. Deshalb informiere ich mich gerade, wie es danach weiter gehen könnte. Aus diesem Grund habe ich auch Ende Mai ein Praktikum als Mechatroniker bei iPEK absolviert.

Dabei habe ich zuerst bei der Produktion des Kameratyps RCX90 mithelfen dürfen. Es waren verschiedene Baugruppen herzustellen, auch das Löten durfte ich kennenlernen. Am zweiten Tag konnte ich mich dann bei der Produktion des RX130 Fahrwagens beweisen. Dort durfte ich auch beim Aufbau helfen, und auch beim Test des fertigen Wagens.Praktikum Mechatroniker iPEK Sulzberg Allgäu

Der Mittwoch hat mir sehr viel Spaß gemacht – Ich durfte den ganzen Tag eine Inspektionsanlage testen! Der Fahrwagen hatte eine neue Software aufgespielt bekommen, die ich durch Bedienen der Anlage auf Fehler testen durfte (sieht man auf dem Foto).

Am Donnerstag konnte ich in der Endtest-Abteilung Einblick bekommen, wie die einzelnen Komponenten zu einem Gesamtsystem miteinander verbunden werden. Anschließend werden die Anlagen dort einem ausführlichen Endtest unterzogen, bevor sie für den Versand zusammengepackt werden.

Am letzten Tag durfte ich bei den Azubis dabei sein, als sie einen selbst gebauten Testaufbau geprüft und in Betrieb genommen haben. Dabei mussten sie auch eine Prüfung der elektrischen Sicherheit nach VDE-Vorgaben erledigen.

Insgesamt war es für mich ein sehr schönes, informatives Praktikum, bei dem ich sehr viel gelernt und neues Wissen mitgenommen habe!

Marc

Aktion, Drama & Comedy – unser Azubiausflug 2017

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Sulzberg, Mittwoch 17. Mai 2017. An diesem Tag haben wir Mechatronikerazubis, gemeinsam mit unserem Ausbilder unseren Azubi-Ausflug unternommen. Leider konnten nicht alle mitkommen (gute Besserung Marie!). Unser Ziel: Der Hochseilgarten „Bärenfalle“ in Immenstadt.

So sind wir mit der Seilbahn mit einem wunderschönen Ausblick nach oben gefahren.

Nach einer kleinen Einweisung (Safety first!) durften wir dann auch ab in die Baumkronen. Wir waren uns alle einig, dass die Station „fliegender Bär“, aufgrund des Wetters und des Fahrtwindes, die entspannteste von allen war. Aber natürlich haben wir auch ein paar anstrengendere Parcours durchgemacht, bei denen der ein oder andere auch ein wenig Angst bekam.

Nach 3 tollen Stunden Klettern sind wir erst mal was essen und trinken gegangen. Nachdem wir uns ausgeruht hatten, kam das, worauf sich hauptsächlich die Männer unter uns gefreut haben – Die Abfahrt mit dem Alpsee-Coaster.

Zitat: „Wir bremsen kein einziges mal, mit Vollgas durch!“

Dabei haben sie leider die anderen Leute vor ihnen nicht bedacht, die dann doch etwas ängstlicher (also deutlich langsamer) waren. Die einzige Lösung war, vor den Kurven mitten auf der Bahn stehen zu bleiben und zu warten bis die voraus fahrenden weg sind. Anfangs hat das ja auch ganz gut funktioniert. Bis die Bremsen unserer lieben Sonja dann „versagt haben“ und sie mit großem Anlauf in mich rein gefahren ist… Anschließend (mit reichlich Kopfschmerzen meinerseits) haben wir unten an der Talstation noch etwas getrunken und danach ging es auch schon wieder nach Hause nach einem anstrengenden, aber tollen Tag.

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Nicole

Fahrzeugausbau

FZ comic skaliert

Aufgrund ihrer handwerklichen Fähigkeiten sind unsere Azubis gefragte Leute im Betrieb. Diese Woche durften deshalb die Lehrlinge des zweiten Lehrjahres in einer noch relativ jungen Abteilung im Hause iPEK mitwirken – im Fahrzeugausbau.

Diese Abteilung hat es sich zur Aufgabe gemacht, unsere Inspektionsanlagen fest in Inspektionsfahrzeuge zu montieren. Ihre Aufgabe ist es auch, durch den Einbau von zuverlässiger technischer Sonderausstattung und einer möglichst ergonomischen Anordnung der einzelnen Elemente das effiziente Arbeiten der Inspekteure zu erleichtern.

So wird jedes bestellte Fahrzeug (Mercedes Sprinter oder Volkswagen T5) individuell nach Kundenwünschen konfiguriert und aufgebaut.

Dadurch sind natürlich an jedem Fahrzeug viele Arbeitsschritte nur durch handwerkliche Arbeit zu bewerkstelligen. Damit ist die Abteilung Fahrzeugausbau natürlich bei unserem Linus genau an der richtigen Adresse. Durch seine handwerkliche Erfahrung, auch aus dem privaten Bereich, konnte er auch hier mit seinen „Mechaniker-Skills“ glänzen und mithelfen, dass auch dieser Sprinter pünktlich zum Auslieferungstermin fertiggestellt wird.

Danke, Linus!

iPEK turns blue…

RX130 Blue Edition5 Allgäu Mechatroniker Ausbildung Produktion

…Unter diesem Motto waren Nicole und ich die vergangene Woche in der Produktion beschäftigt. Wir bekamen den Auftrag, je einen RX130 Fahrwagen und eine RCX90 Schwenkkopfkamera zu montieren.

Das Ungewöhnliche daran?

Einige derer Komponenten wurden nicht standardmäßig in „Alu Natur“ eloxiert, sondern in blauer Farbe. Dies wurde angeboten, damit die Kunden ihre Verkaufs-Anlagen von (blauen) Anlagen für den Verleih unterscheiden können.

Aus diesem Anlass wollte ich euch ein wenig davon berichten.

In unserem Alltag bei iPEK arbeiten wir fast täglich mit Gehäuseteilen, die eloxiert wurden. Umso spannender habe ich es empfunden, mich näher mit diesem Thema zu beschäftigen.

Weshalb werden unsere Gehäuseteile eloxiert?

Es dient vor allem als Korrosionsschutz, es bietet aber auch Schutz vor Verschleiß, da die Gehäuseoberfläche dadurch härter wird.

Was ist eloxieren?

  • Eloxieren ist grundsätzlich eine Methode zur Veränderung der Eigenschaften (Veredelung) einer Oberfläche aus Aluminium.
  • Die Eloxalschicht wird nicht als Fremdschicht auf den Werkstoff  (der Aluminiumoberfläche) aufgebracht, sondern sie wächst durch Umwandlung der äußeren Schicht als Aluminiumoxid aus dem Grundmaterial heraus.
  • So wird eine 5 – 25 µm dünne Oxidschicht erzeugt. Diese maßliche Veränderung muss natürlich bereits bei der Konstruktion der Bauteile berücksichtigt werden, um die Maßhaltigkeit bezüglich den vorgegebenen Toleranzen weiterhin sicherstellen zu können.

Wie kommt die Farbe ans Gehäuse?

Beim Färben der Eloxal-Schicht wird die poröse Struktur einer frisch erzeugten Oxidschicht genutzt, um darin Farbstoffe einzulagern.

Ich hoffe, ich habe euch einen kleinen Einblick in das interessante Thema Eloxieren geben können. Falls ihr mehr darüber wissen wollt, klickt doch mal auf die Links unten zu unseren Lieferanten, von denen wir die eloxierten Teile beziehen.

Sonja

Quellen:

http://www.nicrola.de/

http://www.impreglon.de/

Allgäuer Lehrstellenbörse 2017 – Review

Am Samstag, den 11. 03. Fand die Allgäuer Lehrstellenbörse 2017 statt. Im Jubiläumsjahr der 20. Veranstaltung ließen wir uns es natürlich nicht nehmen, auch wieder dabei zu sein.

Den ganzen Tag über konnten sich Schüler/innen zusammen mit ihren Eltern über die verschiedenen Ausbildungsberufe informieren, so auch bei iPEK. Die aktuellen Azubis und Ausbilder Herr Wiedemann standen dabei ausführlich Rede und Antwort, und konnten den Interessierten entsprechendes Infomaterial übergeben.

Die eigentlichen „Stars“ am Stand waren jedoch erneut unsere TV-Inspektionsanlagen. Besonders der RX400, dem Sonja und Nicole letzte Woche ein ausführliches technisches Update gegeben haben, lud viele Gäste zum Anfassen und Ausprobieren der Anlagen ein.

So hatten wir wieder viele interessante Gespräche, und einige Anfragen bezüglich Praktikums- und Ausbildungsplätzen konnten direkt vor Ort entgegengenommen werden.

Daher geht an dieser Stelle der Dank an unsere beteiligten Azubis:

Marie, Linus, Sonja, Nicole und Tobi – ihr habt ein Spitzen-Team gebildet und super fleißig angepackt! So habt ihr unseren Auftritt auf der Lehrstellenbörse 2017 zu einer absolut gelungenen „runden Sache“ gemacht!

iPEK Mechatroniker Azubis Team Lehrstellenbörse

Natürlich bedanken wir uns auch beim Orga-Team der Berufsschulen Kempten für die Durchführung dieser jährlichen Mammut-Aufgabe! 

Vorbereitung AP1 – weiter geht’s!

Unsere Vorbereitungen für die AP1 schreiten voran…

Neben dem Schaltschrank ist auch ein elektropneumatischer Aufbau ein wichtiger Bestandteil der praktischen Abschlussprüfung. Darum habe ich diese Woche meine Aufmerksamkeit der Montageplatte mit ihrer mechanischen Baugruppe und der pneumatischen Schaltung gewidmet.

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Leider ist eine erwartete Lieferung mit benötigten Halbzeugen noch nicht eingetroffen. Darum habe ich versucht den Aufbau soweit vorzubereiten, damit wir gleich los legen können, sobald unser Material komplett ist.

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Einige Bauteile hat Linus schon vor seinem Urlaub montiert, also habe ich mich um das Druckregelventil, den Druckschalter und um das Anbringen der Näherungsschalter an die Zylinder gekümmert.

Desweiteren habe ich die Signalsäulenleuchten verdrahtet und auf den beiden Montageplatten montiert. Die Säulen geben mit ihren drei verschiedenen Farben Auskunft darüber, ob sich auf der Satzrutsche gerade ein Werkstück aus Metall (weiß) oder Kunststoff (grün) befinden, sowie ob der Not-Aus (rot) betätigt wurde.

Um zu prüfen, ob ich die Signalsäulenleuchte richtig verdrahtet und ans Aktor-Sensor-Verteilersystem angeschlossen habe, habe ich an die entsprechenden Pins des 40-poligen Steckers eine Betriebsspannung von 24 V angelegt. Das Aufleuchten der jeweils richtigen Lampe hat gezeigt, dass alles passt.

Im Anschluss habe ich die zweite Montageplatte (von Rene’s AP1 aus 2014) an die Vorgaben für 2017 angepasst, weil ein kurzer Blick in die Bereitstellungsunterlagen gezeigt hat, dass sich seit der Prüfung von vor 3 Jahren doch so einiges geändert hat.

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Diese Woche habe ich Wert darauf gelegt, den Prüfungsaufbau gut kennen zu lernen. Das ist wichtig, um Sicherheit im Umgang mit den beinhalteten Komponenten zu erlangen und für die Fragen des Prüfers gewappnet zu sein.

Ich denke, damit bin ich auch ein gutes Stück weiter gekommen!

Marie