Fahrzeugausbau

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Aufgrund ihrer handwerklichen Fähigkeiten sind unsere Azubis gefragte Leute im Betrieb. Diese Woche durften deshalb die Lehrlinge des zweiten Lehrjahres in einer noch relativ jungen Abteilung im Hause iPEK mitwirken – im Fahrzeugausbau.

Diese Abteilung hat es sich zur Aufgabe gemacht, unsere Inspektionsanlagen fest in Inspektionsfahrzeuge zu montieren. Ihre Aufgabe ist es auch, durch den Einbau von zuverlässiger technischer Sonderausstattung und einer möglichst ergonomischen Anordnung der einzelnen Elemente das effiziente Arbeiten der Inspekteure zu erleichtern.

So wird jedes bestellte Fahrzeug (Mercedes Sprinter oder Volkswagen T5) individuell nach Kundenwünschen konfiguriert und aufgebaut.

Dadurch sind natürlich an jedem Fahrzeug viele Arbeitsschritte nur durch handwerkliche Arbeit zu bewerkstelligen. Damit ist die Abteilung Fahrzeugausbau natürlich bei unserem Linus genau an der richtigen Adresse. Durch seine handwerkliche Erfahrung, auch aus dem privaten Bereich, konnte er auch hier mit seinen „Mechaniker-Skills“ glänzen und mithelfen, dass auch dieser Sprinter pünktlich zum Auslieferungstermin fertiggestellt wird.

Danke, Linus!

iPEK turns blue…

RX130 Blue Edition5 Allgäu Mechatroniker Ausbildung Produktion

…Unter diesem Motto waren Nicole und ich die vergangene Woche in der Produktion beschäftigt. Wir bekamen den Auftrag, je einen RX130 Fahrwagen und eine RCX90 Schwenkkopfkamera zu montieren.

Das Ungewöhnliche daran?

Einige derer Komponenten wurden nicht standardmäßig in „Alu Natur“ eloxiert, sondern in blauer Farbe. Dies wurde angeboten, damit die Kunden ihre Verkaufs-Anlagen von (blauen) Anlagen für den Verleih unterscheiden können.

Aus diesem Anlass wollte ich euch ein wenig davon berichten.

In unserem Alltag bei iPEK arbeiten wir fast täglich mit Gehäuseteilen, die eloxiert wurden. Umso spannender habe ich es empfunden, mich näher mit diesem Thema zu beschäftigen.

Weshalb werden unsere Gehäuseteile eloxiert?

Es dient vor allem als Korrosionsschutz, es bietet aber auch Schutz vor Verschleiß, da die Gehäuseoberfläche dadurch härter wird.

Was ist eloxieren?

  • Eloxieren ist grundsätzlich eine Methode zur Veränderung der Eigenschaften (Veredelung) einer Oberfläche aus Aluminium.
  • Die Eloxalschicht wird nicht als Fremdschicht auf den Werkstoff  (der Aluminiumoberfläche) aufgebracht, sondern sie wächst durch Umwandlung der äußeren Schicht als Aluminiumoxid aus dem Grundmaterial heraus.
  • So wird eine 5 – 25 µm dünne Oxidschicht erzeugt. Diese maßliche Veränderung muss natürlich bereits bei der Konstruktion der Bauteile berücksichtigt werden, um die Maßhaltigkeit bezüglich den vorgegebenen Toleranzen weiterhin sicherstellen zu können.

Wie kommt die Farbe ans Gehäuse?

Beim Färben der Eloxal-Schicht wird die poröse Struktur einer frisch erzeugten Oxidschicht genutzt, um darin Farbstoffe einzulagern.

Ich hoffe, ich habe euch einen kleinen Einblick in das interessante Thema Eloxieren geben können. Falls ihr mehr darüber wissen wollt, klickt doch mal auf die Links unten zu unseren Lieferanten, von denen wir die eloxierten Teile beziehen.

Sonja

Quellen:

http://www.nicrola.de/

http://www.impreglon.de/

Allgäuer Lehrstellenbörse 2017 – Review

Am Samstag, den 11. 03. Fand die Allgäuer Lehrstellenbörse 2017 statt. Im Jubiläumsjahr der 20. Veranstaltung ließen wir uns es natürlich nicht nehmen, auch wieder dabei zu sein.

Den ganzen Tag über konnten sich Schüler/innen zusammen mit ihren Eltern über die verschiedenen Ausbildungsberufe informieren, so auch bei iPEK. Die aktuellen Azubis und Ausbilder Herr Wiedemann standen dabei ausführlich Rede und Antwort, und konnten den Interessierten entsprechendes Infomaterial übergeben.

Die eigentlichen „Stars“ am Stand waren jedoch erneut unsere TV-Inspektionsanlagen. Besonders der RX400, dem Sonja und Nicole letzte Woche ein ausführliches technisches Update gegeben haben, lud viele Gäste zum Anfassen und Ausprobieren der Anlagen ein.

So hatten wir wieder viele interessante Gespräche, und einige Anfragen bezüglich Praktikums- und Ausbildungsplätzen konnten direkt vor Ort entgegengenommen werden.

Daher geht an dieser Stelle der Dank an unsere beteiligten Azubis:

Marie, Linus, Sonja, Nicole und Tobi – ihr habt ein Spitzen-Team gebildet und super fleißig angepackt! So habt ihr unseren Auftritt auf der Lehrstellenbörse 2017 zu einer absolut gelungenen „runden Sache“ gemacht!

iPEK Mechatroniker Azubis Team Lehrstellenbörse

Natürlich bedanken wir uns auch beim Orga-Team der Berufsschulen Kempten für die Durchführung dieser jährlichen Mammut-Aufgabe! 

Vorbereitung AP1 – weiter geht’s!

Unsere Vorbereitungen für die AP1 schreiten voran…

Neben dem Schaltschrank ist auch ein elektropneumatischer Aufbau ein wichtiger Bestandteil der praktischen Abschlussprüfung. Darum habe ich diese Woche meine Aufmerksamkeit der Montageplatte mit ihrer mechanischen Baugruppe und der pneumatischen Schaltung gewidmet.

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Leider ist eine erwartete Lieferung mit benötigten Halbzeugen noch nicht eingetroffen. Darum habe ich versucht den Aufbau soweit vorzubereiten, damit wir gleich los legen können, sobald unser Material komplett ist.

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Einige Bauteile hat Linus schon vor seinem Urlaub montiert, also habe ich mich um das Druckregelventil, den Druckschalter und um das Anbringen der Näherungsschalter an die Zylinder gekümmert.

Desweiteren habe ich die Signalsäulenleuchten verdrahtet und auf den beiden Montageplatten montiert. Die Säulen geben mit ihren drei verschiedenen Farben Auskunft darüber, ob sich auf der Satzrutsche gerade ein Werkstück aus Metall (weiß) oder Kunststoff (grün) befinden, sowie ob der Not-Aus (rot) betätigt wurde.

Um zu prüfen, ob ich die Signalsäulenleuchte richtig verdrahtet und ans Aktor-Sensor-Verteilersystem angeschlossen habe, habe ich an die entsprechenden Pins des 40-poligen Steckers eine Betriebsspannung von 24 V angelegt. Das Aufleuchten der jeweils richtigen Lampe hat gezeigt, dass alles passt.

Im Anschluss habe ich die zweite Montageplatte (von Rene’s AP1 aus 2014) an die Vorgaben für 2017 angepasst, weil ein kurzer Blick in die Bereitstellungsunterlagen gezeigt hat, dass sich seit der Prüfung von vor 3 Jahren doch so einiges geändert hat.

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Diese Woche habe ich Wert darauf gelegt, den Prüfungsaufbau gut kennen zu lernen. Das ist wichtig, um Sicherheit im Umgang mit den beinhalteten Komponenten zu erlangen und für die Fragen des Prüfers gewappnet zu sein.

Ich denke, damit bin ich auch ein gutes Stück weiter gekommen!

Marie

Allgäuer Lehrstellenbörse 2017

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Die Staatliche Berufsschule Kempten veranstaltet auch dieses Jahr wieder eine Lehrstellenbörse, diesmal am Samstag, den 11. März von 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr.

Natürlich sind wir auch wieder dabei. Ab diesem Jahr jedoch nicht mehr im Keller, sondern wir sind „aufgestiegen“ in das 2. OG der BS1. Ihr findet uns zwischen den beiden Treppenaufgängen.

Dort könnt ihr die iPEK Inspektionsanlagen live beobachten, unserem selbstgebauten 3D-Drucker bei der Arbeit zusehen oder auch mal selbst ein Fahrwagensystem steuern!

Unsere Azubis und Ausbilder werden natürlich auch vor Ort sein, um eure Fragen zu beantworten.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

 

 

 

Guess what time it is…

Es ist Zeit für ein Azubi-Projekt!

Im vergangen Jahr haben Linus und Marie einen 3D-Drucker gebaut, um als Einstieg in die Mechatronik ein erstes Gesamtsystem zu bearbeiten und verstehen zu lernen.

Aus demselben Grund haben Nicole und ich diese Woche das Projekt „Roboterarm“ bekommen.

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Es handelt sich um einen AL5D aus dem Hause Lynxmotion. Der Roboter ist ein Nachbau eines  Industrieroboters, der zu Lehrzwecken entwickelt wurde. Er besitzt (mit Handgelenks-Erweiterung) fünf Freiheitsgrade und hat damit den vollen Funktionsumfang seiner „großen Brüder“. Er kann auf unterschiedliche Arten programmiert und durch verschiedene Sensoren und Aktoren erweitert werden.

Dazu muss er jedoch erst mal montiert werden!

Also begannen wir, nach den unterschiedlichen Montageanleitungen zu recherchieren und holten uns Tipps und Tricks, welche uns beim Aufbau behilflich sein könnten. Dabei machten wir uns auch kundig, welche Baugruppen nacheinander für die anschließende Endmontage vorbereitet werden müssen.

Wir starteten mit der Produktion der Basis, welche grundlegend aus dem Sockel und der Steuerplatine besteht, sowie dem Einbau eines Servo-Motors.img_9486-skaliert

Darauf folgend haben wir den eigentlichen Arm, einen mechanischen Greifer, einen pneumatischen Vakuumsauger und wichtige Verbindungsstücke vormontiert.

Abschließend folgte die Endmontage, bei der alle Komponenten zusammengefügt und die Servomotoren verdrahtet wurden.

Dieses Projekt soll angehenden Mechatronikerinnen zeigen, wie wichtig es ist, im Team zu arbeiten (was meiner Meinung nach hervorragend klappt) und die Arbeitsschritte aufeinander abzustimmen, um so gemeinsam schneller ans Ziel zu kommen.

Wir optimierten dabei unser kreatives Denken und lernten mechatronische Zusammenhänge schneller und besser zu erkennen. Auch Bauteile – wie ein Gleitlager oder eine Grundplatte, auf welcher unser Roboter einmal stehen soll – haben wir selbst geplant und angefertigt. Zuvor haben wir natürlich, wie in der Berufsschule bereits theoretisch erlernt, die Drehzahlen für’s Bohren und Drehen über die Schnittgeschwindigkeit und den Durchmesser errechnet, um dies in der Praxis umzusetzen.

Zusammengefasst konnten wir diese Woche also einiges Neues in Mechanik erfahren und haben verschiedene Problemlösungen bei verzwickten Montageschritten erarbeitet. Zusätzlich haben wir neue Komponenten (wie z.B. Servomotoren) und deren technische Hintergründe kennengelernt und so das nötige „Rüstzeug“ bekommen, diese fachgerecht zu bearbeiten.

Nächste Woche wird unser Ausbilder ein Test-Programm erstellen, um die Funktionen des Roboters ausprobieren zu können. Später wird der AL5D dann in eine mechatronische Vorführ-Anlage (z.B. zur Materialsortierung) eingebunden.

Sonja

Abschlussprüfung Teil 1

Nun ist es soweit – bei Marie und mir steht nun schon bald die Abschlussprüfung Teil 1 an. Früher war dies die Zwischenprüfung. Doch mit der Einbeziehung von 40% zur Abschlussnote wurde sie dann zur „AP1“.

img_9241-skaliertDie ersten Vorbereitungen laufen bereits. Wir haben diese Woche mit dem Grundaufbau des praktischen Teils der Prüfung begonnen und uns entschieden, mit dem Schaltschrank anzufangen.

In diesem sind die elektrischen Bauteile für die Sicherheitstechnik enthalten. Ebenfalls sind dort die Komponenten verbaut, die später das angeschlossene mechatronische System steuern.

Das bedeutete zuerst einmal handwerkliche Arbeit – die Aussparungen für Steckdosen, Schalter und ähnliches in den noch „rohen“ Schaltschrank zu bohren und zu feilen.

Später dann folgte die komplette Verkabelung, welche auch mal zu etwas Kopfzerbrechen führte. Aber inzwischen ist es schon fast geschafft (Danke René)!

Es folgt nun noch die Verkabelung der SPS, also der Steuerung, dann ist der Schaltschrank soweit fertig vorbereitet.

Darauf folgend geht es mit dem zweiten Aufbau weiter: Das mechatronische System mit Pneumatik und Sensorik. Von der Montage dieses Teils werden wir nach der kommenden Berufsschulwoche berichten.

Linus